Die Städtebahn hat am Freitag ihren Betrieb eingestellt. Seitdem verkehren Busse auf den Strecken. Ich bin in einem solchen Ersatz-Bus mitgefahren und habe mit den Fahrgästen gesprochen.

Ein Zug der insolventen Städtebahn SachsenNormalerweise wollen die Menschen bei kritischen Themen nicht mit einem sprechen. Vor allem nicht, wenn man durch die Umstände später auf Arbeit kommt. Die Passagiere im Ersatzverkehr nehmen es aber gelassen. Viele freuen sich sogar. Denn die Haltestelle ist nun nicht mehr so weit von der Arbeit entfernt und bei größeren Betrieben halten die Busfahrer sogar direkt vor der Eingangstür. Und auch sonst mache der Ersatzverkehr keinen großen Unterschied. Eine Passagierin erzählt, dass sie nun zehn Minuten später auf Arbeit ist. Der Chef hat Verständnis.


Die Busfahrer haben da schon größere Probleme. Die Gelenkbusse lassen sich nämlich nicht so leicht durch die Straßen manövrieren. Besonders eng wird es in Königsbrück selbst. Nach einer Rechtskurve geht es gleich einen steilen Berg hinzu. Der Motor dröhnt und ich habe kurz das Gefühl gleich rückwärts zu fahren. Sonst war es aber ein ganz gewöhnlicher Morgen.Ein Zug der insolventen Städtebahn Sachsen

--> Hier geht es zum kompletten Artikel