Weil der Dresdner Norden durch Firmenansiedlungen und Neubaugebiete stetig wächst, kommt die Fernwärmeversorgung langsam an ihre Kapazitätsgrenzen. Vor allem, weil drei der vier Kraftwerke im Süden Dresdens stehen und für knapp 90 Prozent der Netzkapazität sorgen. Ein neues Kraftwerk wäre zu teuer und ineffizient, daher bauen die Stadtwerke eine neue Elbunterquerung.


Der neue Fernwärmetunnel in Dresden muss noch in die Erde eingelassen werdenEs ist ein Mammutprojekt mit technischen Innovationen. An den Elbseiten werden zwei Türme errichtet, die dann Schritt für Schritt in den Boden abgesenkt werden. Von den untersten Stellen der im Boden versunkenen Türme geht es dann in langen Rohren unter der Elbe durch. Das Besondere: Der Tunnel ist begehbar. Reparaturen können so besonders schnell ausgeführt werden.