FLORIAN GLATTER

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Wegen der Corona-Pandemie hat der Freistaat Sachsen die Durchführung von Wochenmärkten verboten. Zu viele Besucher waren auf einem zu kleinen Raum. Hier Hygiene-Vorschriften einzuhalten, hielten die Behörden für nicht möglich. Doch nachdem mehrere Bauernverbände gegen die Regelung protestiert hatten, entschied das Land zugunsten der Händler. "Mobile Verkaufsstände" sind seit dem 1. April wieder erlaubt. Ich habe mich auf dem Wochenmarkt in Wittichenau umgesehen.

IKunden stehen auf dem Wochenmarkt anch war von Anfang an etwas geplättet. Die Menschen haben es doch tatsächlich verstanden. Die Hygiene-Vorschriften werden eingehalten. Abstand halten ist angesagt. Keiner drängelt, keiner versucht sich am anderen vorbeizuschummeln. Alle haben Disziplin. Und das freut nicht nur die Besucher selbst, die vor allem wegen der "frischen Brötchen" herkommen. Sondern auch die Händler, die nun endlich wieder Ware verkaufen können. Auf dem Hof Domanja bei Wittichenau zum Beispiel werden täglich mehr als 1.000 Eier produziert. Wer soll die denn sonst abnehmen, wenn nicht die Marktkunden?

Hinzu kommen natürlich noch unzählige Kisten Tomaten, die bald geerntet werden sollen, Gurken, und so weiter. Normalerweise nehmen die Gaststätten der Region die Ware ab. Doch die sind derzeit geschlossen. Die Wochenmärkte waren also die einzige Möglichkeit für viele Landwirte wieder Kasse zu machen. Das ist sicherlich der Hauptgrund, warum man am heutigen Mittwoch, keinen Meckern hört.


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